FKK Artes Lounge Bayreuth (D)
Ritter-von-Eitzenberger-Straße 7, 95448 Bayreuth
- Entry
- 0 €
- Fun from
- 50 €
- Indoor
- 750 m²
- Outdoor
- 200 m²
- Features
- 6 / 30
Opening hours
| Monday | 17:00 – 02:00 |
|---|---|
| Tuesday | 17:00 – 02:00 |
| Wednesday | 17:00 – 02:00 |
| Thursday | 17:00 – 02:00 |
| Friday | 17:00 – 04:00 |
| Saturday | 17:00 – 04:00 |
| Sunday Today | 17:00 – 02:00 |
Features
6 / 30Yes
- Außenanlage (Garten)
- Bier vom Fass
- Kostenlose Parkplätze
- Wertfächer
- Finnische Sauna
- Whirlpool Indoor
No
- Klimatisiert
- Kostenloses Bier
- EC-Automat / Zahlung
- Cocktails
- Behindertengerecht
- Kostenloses Essen
- Kostenloses WLAN
- Live DJ
- Live Shows
- Professionelle Massage
- Abholung möglich
- Porno-Kino
- Übernachten möglich
- Blickgeschützter Parkplatz
- Spielautomaten vorhanden
- SM Raum
- Kostenlose Soft-Drinks
- Sport-Live-Übertragung
- Dampfbad
- Swimmingpool Indoor
- Swimmingpool Outdoor
- Solarium
- Warmes Abendessen
- Whirlpool Outdoor
Features with no entry appear in neither list — "no entry" does not mean "no".
Prices
| Entry | 0 EUR |
|---|---|
| Fun from | 50 EUR |
About Bayreuth
| Onomastik | Baierrute (mhd.,= Rodung der Baiern) --> Beiierriud, Beyerreut, Bayreut |
|---|---|
| erste urkundliche Erwähnung | 1194 n. Chr. |
| Einwohnerzahl | 74.000 |
| Fläche | 66,89 km² |
| Bundesland | Bayern |
| Regierungsbezirk | Oberfranken |
| Kreis | / |
| KFZ-Kennzeichen | BT |
| Fluss | Roter Main |
Der Club FKK Artes befindet sich in Bayreuth-Industriegebiet St. Georgen.
Bayreuth ist weltweit bekannt durch sein 2008 gegründetes Marionettentheater Operla, seine Tradition als Brauerei-Standort und seine landschaftlich reizvolle Lage zwischen dem Fichtelgebirge und der Fränkischen Schweiz nahe der tschechischen Grenze.
Und dann ist da noch Richard Wagner, das Komponisten-Genie, das die Musik seinerzeit ganz neu erfunden hat und dessen gewaltige Opernwerke dem musikalischen Äquivalent einer sexuellen Hysterie gleichkommen. Wagner verschlug es 1870 nach Bayreuth; er trug sich mit der Idee, hier ein Festspielhaus für seine Werke erbauen zu lassen. Die Stadt Bayreuth unterstützte ihn in seinem Vorhaben und stellte ihm außerhalb der Stadt das unbebaute Grundstück des Grünen Hügels zur Verfügung, Gleichzeitig erwarb Wagner ein Grundstück am Hofgarten zum Bau seines Wohnhauses, das Wagner nach dem hessischen Ort Wanfried bei Eschwege "Haus Wahnfried" nannte.
Am 13. August 1876 fand im neuen Opernhaus die Uraufführung des kompletten Rings des Nibelungen an drei Tagen und einem Vorabend statt. Zu den Gästen gehörten Franz Liszt, Anton Bruckner, Karl Klindworth, Camille Saint-Saëns, Peter Tschaikowski, Edvard Grieg, Lew Tolstoi, Paul Lindau, Friedrich Nietzsche und Gottfried Semper, ferner Kaiser Wilhelm I., Kaiser Pedro II. von Brasilien und König Karl von Württemberg. König Ludwig II. hatte vom 6. bis zum 9. August die Generalproben besucht und kam zum dritten und letzten Aufführungszyklus nochmals nach Bayreuth. Seitdem finden zunächst mit Unterbrechungen, seit 1951 alljährlich in der Regel vom 25. Juli bis 28. August die Richard-Wagner-Festspiele statt, die den letzten zehn Opern des Meisters gewidmet sind. Sie sind ein Kulturereignis allerersten Ranges in der Musikwelt.
Das Haus Wahnfried war bis 1973 im Besitz der Familie Wagner. Der Wagner-Clan hatte dort jahrzehntelang residiert und den Wagner-Kult dirigiert. Seit 1976 beherbergt Haus Wahnfried das Richard-Wagner-Museum.
Richard Wagners Musik und der Wagner-Clan wurden sowohl in der Musikwelt als auch in der Gesellschaft stets höchst gegensätzlich rezipiert. Auch wenn Wagners musikalisches Genie unstrittig ist, werden seine pompösen Werke auch von Musikexperten längst nicht immer geschätzt. Zum Teil liegt das an ihrer mehr noch als bei anderen Opernwerken häufig ans Lächerliche grenzenden Theatralik, zum Teil aber auch an ihrem expliziten, nicht minder theatralischen Germanenkult und dem impliziten Antisemitismus, den zumindest Richard Wagner hegte. Folglich war Adolf Hitler selbst einer der glühendsten Verehrer Wagners und ging seit den 1920er Jahren als ein Intimus des Wagner-Clans regelmäßig in Haus Wahnfried aus und ein. Während Friedrich Nietzsche 1873 schrieb: „Ich denke immer noch, irgendwann einmal sitzen wir alle in Bayreuth zusammen und begreifen gar nicht mehr, wie man es anderswo aushalten konnte“, bezeichnete Thomas Mann die Stadt als einen „Ort suggestiven Schwindels“, Alban Berg als „leeren Wahn“ und für George Bernhard Shaw war Bayreuth eine „furchtbar stumpfsinnige Kleinstadt“.
Sehenswert in Bayreuth abseits des Wagner-Kontextes und der zahlreichen Museen sind das Markgräfliche Opernhaus, das Neue Schloss mit Hofgarten sowie die restaurierte Fassade des zerstörten Alten Schlosses, die Eremitage, das Ordensschloss St. Georgen, das Schloss Colmdorf, das Jagdschloss Thiergarten, das Schloss Birken, der Siegesturm und die Rollwenzelei mit Dichterstube sowie die Burggüter der Stadt Bayreuth. Sie alle zeugen von der reichen Vergangenheit der einst fränkischen Grafschaft und heutigen Universitätsstadt, die Anfang des 13. Jahrhunderts die Stadtrechte erhielt und die trotz des so vollendet bayrisch klingenden Namens erst 1810 nach Bayern kam.
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Distances are as the crow flies.
