Freier Verkehr

FKK Artes Lounge Bayreuth (D)

Ritter-von-Eitzenberger-Straße 7, 95448 Bayreuth

Entrada
0 €
Servicio desde
50 €
Interior
750 m²
Exterior
200 m²
Instalaciones
6 / 30
Mit bewährtem Know-how hat die --> FKK Palmas-Gruppe Ende 2014 in der Ritter-von-Eitzenberger-Straße 7 eine neue Dependance eröffnet, die eine echte Bereicherung für den Standort Bayreuth bedeutet, zumindest für Freunde gepflegter Saunaclubs. Die nagelneue Lounge im Erdgeschoss erweist sich als todschicke Kontakthalle mit kleiner Bar und versprüht mit ihren Terrakottafarben und ihrer angenehmen Beleuchtung ein wohliges Flair. Wohlbefinden erlangt man auch im Wellnessbereich, der sich über das gesamte Obergeschoss erstreckt und eine große Panoramasauna, Whirlpool und lauschige Relaxzonen beheimatet. Was fehlt, ist noch ein Freigelände, das sich ursprünglich in Planung befand. Nach langer, coronabedingter Pause wurde das FKK Artes am 1. Juli 2022 mit leicht verändertem Konzept als Artes Lounge neu eröffnet.

Horario

Montag Hoy17:00 – 02:00
Dienstag 17:00 – 02:00
Mittwoch 17:00 – 02:00
Donnerstag 17:00 – 02:00
Freitag 17:00 – 04:00
Samstag 17:00 – 04:00
Sonntag 17:00 – 02:00

Instalaciones

6 / 30

  • Zona exterior (jardín)
  • Cerveza de barril
  • Aparcamiento gratuito
  • Caja de seguridad
  • Sauna finlandesa
  • Jacuzzi interior

No

  • Aire acondicionado
  • Cerveza incluida
  • Pago con tarjeta / cajero
  • Cócteles
  • Acceso sin escalones
  • Comida incluida
  • Wi-Fi gratis
  • DJ en directo
  • Espectáculos en directo
  • Masaje profesional
  • Servicio de recogida
  • Cine porno
  • Se puede pernoctar
  • Aparcamiento discreto
  • Máquinas recreativas
  • Sala SM
  • Refrescos incluidos
  • Deporte en directo
  • Baño de vapor
  • Piscina interior
  • Piscina exterior
  • Solárium
  • Cena caliente
  • Jacuzzi exterior
Around 8 service rooms.

Las instalaciones sin dato no aparecen en ninguna de las dos listas: «sin dato» no significa «no».

Precios

Entrada0 EUR
Servicio desde50 EUR
EUR 20 minimum spend.
30 min from EUR 50. Line-up Range: Min |5-15| Max

Sobre Bayreuth

OnomastikBaierrute (mhd.,= Rodung der Baiern) --> Beiierriud, Beyerreut, Bayreut
erste urkundliche Erwähnung1194 n. Chr.
Einwohnerzahl74.000
Fläche66,89 km²
BundeslandBayern
RegierungsbezirkOberfranken
Kreis/
KFZ-KennzeichenBT
FlussRoter Main

Der Club FKK Artes befindet sich in Bayreuth-Industriegebiet St. Georgen.

Bayreuth ist weltweit bekannt durch sein 2008 gegründetes Marionettentheater Operla, seine Tradition als Brauerei-Standort und seine landschaftlich reizvolle Lage zwischen dem Fichtelgebirge und der Fränkischen Schweiz nahe der tschechischen Grenze.

Und dann ist da noch Richard Wagner, das Komponisten-Genie, das die Musik seinerzeit ganz neu erfunden hat und dessen gewaltige Opernwerke dem musikalischen Äquivalent einer sexuellen Hysterie gleichkommen. Wagner verschlug es 1870 nach Bayreuth; er trug sich mit der Idee, hier ein Festspielhaus für seine Werke erbauen zu lassen. Die Stadt Bayreuth unterstützte ihn in seinem Vorhaben und stellte ihm außerhalb der Stadt das unbebaute Grundstück des Grünen Hügels zur Verfügung, Gleichzeitig erwarb Wagner ein Grundstück am Hofgarten zum Bau seines Wohnhauses, das Wagner nach dem hessischen Ort Wanfried bei Eschwege "Haus Wahnfried" nannte.

Am 13. August 1876 fand im neuen Opernhaus die Uraufführung des kompletten Rings des Nibelungen an drei Tagen und einem Vorabend statt. Zu den Gästen gehörten Franz Liszt, Anton Bruckner, Karl Klindworth, Camille Saint-Saëns, Peter Tschaikowski, Edvard Grieg, Lew Tolstoi, Paul Lindau, Friedrich Nietzsche und Gottfried Semper, ferner Kaiser Wilhelm I., Kaiser Pedro II. von Brasilien und König Karl von Württemberg. König Ludwig II. hatte vom 6. bis zum 9. August die Generalproben besucht und kam zum dritten und letzten Aufführungszyklus nochmals nach Bayreuth. Seitdem finden zunächst mit Unterbrechungen, seit 1951 alljährlich in der Regel vom 25. Juli bis 28. August die Richard-Wagner-Festspiele statt, die den letzten zehn Opern des Meisters gewidmet sind. Sie sind ein Kulturereignis allerersten Ranges in der Musikwelt.

Das Haus Wahnfried war bis 1973 im Besitz der Familie Wagner. Der Wagner-Clan hatte dort jahrzehntelang residiert und den Wagner-Kult dirigiert. Seit 1976 beherbergt Haus Wahnfried das Richard-Wagner-Museum.

Richard Wagners Musik und der Wagner-Clan wurden sowohl in der Musikwelt als auch in der Gesellschaft stets höchst gegensätzlich rezipiert. Auch wenn Wagners musikalisches Genie unstrittig ist, werden seine pompösen Werke auch von Musikexperten längst nicht immer geschätzt. Zum Teil liegt das an ihrer mehr noch als bei anderen Opernwerken häufig ans Lächerliche grenzenden Theatralik, zum Teil aber auch an ihrem expliziten, nicht minder theatralischen Germanenkult und dem impliziten Antisemitismus, den zumindest Richard Wagner hegte. Folglich war Adolf Hitler selbst einer der glühendsten Verehrer Wagners und ging seit den 1920er Jahren als ein Intimus des Wagner-Clans regelmäßig in Haus Wahnfried aus und ein. Während Friedrich Nietzsche 1873 schrieb: „Ich denke immer noch, irgendwann einmal sitzen wir alle in Bayreuth zusammen und begreifen gar nicht mehr, wie man es anderswo aushalten konnte“, bezeichnete Thomas Mann die Stadt als einen „Ort suggestiven Schwindels“, Alban Berg als „leeren Wahn“ und für George Bernhard Shaw war Bayreuth eine „furchtbar stumpfsinnige Kleinstadt“.

Sehenswert in Bayreuth abseits des Wagner-Kontextes und der zahlreichen Museen sind das Markgräfliche Opernhaus, das Neue Schloss mit Hofgarten sowie die restaurierte Fassade des zerstörten Alten Schlosses, die Eremitage, das Ordensschloss St. Georgen, das Schloss Colmdorf, das Jagdschloss Thiergarten, das Schloss Birken, der Siegesturm und die Rollwenzelei mit Dichterstube sowie die Burggüter der Stadt Bayreuth. Sie alle zeugen von der reichen Vergangenheit der einst fränkischen Grafschaft und heutigen Universitätsstadt, die Anfang des 13. Jahrhunderts die Stadtrechte erhielt und die trotz des so vollendet bayrisch klingenden Namens erst 1810 nach Bayern kam.

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