Aus der Redaktion
Türpolitik
Grundsätzlich ist in den FKK- und Saunaclubs jeder willkommen, der gute Laune und Geld mitbringt. Die Clubs müssen jedoch auch auf die Wahrung des Hausfriedens achten und dafür sorgen, dass potenzielle Unruhestifter nicht andere Gäste oder die FKK-Girls belästigen oder gar anpöbeln. Gemäß dem Hausrecht steht es jedem Club zu, bestimmten Besuchern den Eintritt zu verweigern.
Glücklicherweise ist dies nur selten erforderlich. Viele bekannte FKK- und Saunaclubs wie zum Beispiel The Paradise Stuttgart, FKK Oase, Sakura FKK, FKK Frankfurt Mainhattan, Golden Time, Villa Vertigo, FKK Feigenblatt Worms, FKK First, FKK The Palace Frankfurt, Neby Dortmund, FKK 66 Schwenningen, FKK Romeo Hamburg und viele andere machen nur äußerst selten von ihrem Hausrecht Gebrauch, um Besuchern die Tür zu weisen oder ihnen den Eintritt nicht zu gestatten. Nachvollziehbar ist aber, dass es gute Gründe geben kann, Besuchern keinen Einlass zu gewähren. Das ist der Fall bei
- Stark angetrunkenen Personen: Betrunkene sind potenziell aggressiv und machen auf dem Zimmer nur Ärger
- Drogendealern: Die Clubs befinden sich in ihrer Eigenschaft als Bordelle ohnehin permanent im Visier der Ordnungsbehörden und können niemanden gebrauchen, der mit Drogen zusätzliche Angriffsziele setzt
- Auftragsgästen von der Konkurrenz: Das sind Gäste, die den Club schlechtreden, für miese Stimmung sorgen und den anderen Gästen die Vorzüge des Konkurrenzclubs anpreisen – das ist schlechter Stil und niemand lässt sich das gefallen.
- Stalkern: Manche Freier werden Opfer der ihnen verkauften Illusionen und sind verliebt und vernarrt in ein ganz bestimmtes Girl bis hin zur rüden Belästigung. Manchmal ist ein Hausverbot für alle Beteiligten die bessere Lösung.
- Bekannte Nörgler aus den Freierforen: Bestimmte Gäste sind aus den einschlägigen Foren als Berichteschreiber bekannt und finden stets ein Haar in der Suppe oder berichten äußerst unfair und machen einen Club regelrecht herunter. Solche Gäste sind in jedem Club unerwünscht.
- Hordenartig einfallende Randalierer, Schlägertypen oder bestimmte ethnische Gruppen: Bestimmte Gäste fallen insbesondere dann unangenehm auf, wenn sie in größeren Gruppen auftreten und die harmonische Stimmung in einem Club vergiften.
- Zuhälter und Schlepper: Hier gelten analog die zu Drogendealern gemachten Bemerkungen
Wie man sieht, sind die Gründe für eine Abweisung durchaus vielfältig. Wer das Pech hat, beim Besuch eines Saunaclubs irrtümlich diesen unerwünschten Personenkreisen zugeordnet zu werden und deshalb keinen Einlass erhält, der sollte das nicht gleich persönlich nehmen. Manchmal schießt man bei Vorsichtsmaßnahmen auch ein wenig übers Ziel hinaus, das muss man auch den Saunaclubs zugestehen können. Vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal, und wenn man sich einmal als gern gesehener Gast etabliert hat, dann hat man vielleicht seinen neuen Stammclub gefunden und freut sich darüber, dass durch eine gelungene Türpolitik ein vergnüglicher Aufenthalt im Club gesichert ist.