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Das erste Mal im FKK-/Saunaclub: Terminologie & Abkürzungen A-Z

Diese mehrteilige Beitrag soll helfen, den Club-Einsteiger mit den Gepflogenheiten in einem FKK-/Saunaclub vertraut zu machen. Natürlich gibt es Unterschiede von Region zu Region und von Club zu Club, diese allgemeinen Hinweise sollten aber für die allermeisten Clubs zutreffen.


1. Terminologie & Abkürzungen A-Z:


Der Einfachheit halber ist im Folgenden immer nur von "Saunaclubs" die Rede. Was ist der Unterschied zwischen einem FKK- und einem Saunaclub? Nun, in einem echten FKK-Club sind die Frauen (überwiegend) nackig, d.h. im Idealfall nur mit Schuhen bekleidet. Manche Girls tragen dazu noch erotische Accessoires, beispielsweise einen Hüftgürtel oder Schmuck. In einem Saunaclub tragen die Ladys Dessous, Bikinis, Hot Pants und Blusen oder gar Kleider. Daneben gibt es auch Mischformen, teilweise laufen die Mädel z.B. oben ohne herum. Beachten Sie, dass einige Clubs im Namen das Kürzel "FKK" tragen, obwohl es sich da nicht um einen FKK-, sondern um einen Saunaclub handelt. Unsere Datenbank unterscheidet nach den tatsächlichen Gegebenheiten und nicht nach dem Namen.


 


Zunächst einige Begriffe und Abkürzungen und ihre Bedeutungen:


0-9



  • 20x5 = üppiges Penismaß

  • 24/7 = 24 Stunden täglich, 7 Tage die Woche

  • 241 = zu zweit kommen, für nur eine Person bezahlen

  • 3G = Get In. Get off. Get out. - etwa: rein, raus, tschüs!

  • 50430 = 50 EUR für 30 Minuten

  • 69 = gegenseitiger Oralverkehr

  • 90/60/90 = gern gesehenes Frauenmaß


 


A



  • A = aktiv – in der dominanten, führenden oder austeilenden Rolle; im --> BDSM-Jargon synonym mit dem TOP

  • A2M/ATM = ass to mouth – Analverkehr mit unmittelbar folgender Fellatio durch die penetrierte Person

  • ABM = Abmelken – Abwichsen des Penis, auch als --> ZE (Zwangsentsamung)

  • Ageplay = erotische Rollenspiel mit verteilten Altersrollen, z.B. Kleinkind (Adult Baby)/Mutter, unartiger Junge/Gouvernante oder ungezogene Schülerin/strenger Lehrer

  • AC/DC = bisexuell

  • ACME/AKME (griech. ακμή) = Höhepunkt – anderes Wort für Orgasmus

  • A-level = Analverkehr

  • Alte Schule = abzockorientierter Service wie etwa in Schampus-Bars oder auf St. Pauli in früheren Zeiten üblich

  • Analingus = Zungenanal, auch bekannt als Asian, (Anal) Rimming oder --> DATO

  • AO = alles ohne Kondom (in Deutschland gemäß dem ProstSchG verboten)

  • AR = anal rimming – Zungenanal

  • Arab. Küsse = Arabische Küsse – Spermakuss oder Analkuss

  • ASP = adult service provider – AnbieterIn sexueller Dienstleistungen

  • AST = after sex talk – Gespräch nach dem Sex

  • A tergo = von hinten – zusammenfassende Bezeichnung von Kopulationsvarianten, bei denen ein Partner den Rücken des Anderen im Blickfeld hat, insbesondere --> Doggy style und Löffelstellung

  • ATM/A2M = ass to mouth – Analverkehr mit unmittelbar folgender Fellatio durch die penetrierte Person

  • Aufnahme = --> FT, --> CIM

  • AV = Analverkehr

  • AZF = Abzockfotze – Vulgärbezeichnung für eine Dame, die Geld von Herren abzockt, indem sie für ihr Honorar keine als adäquat empfundene Gegenleistung erbringt


 


B



  • Ballbusting = Männern in die Hoden treten oder ihre Hoden schlagen, siehe auch --> CBT

  • Bareback = ungesattelt - ursprünglich bezeichnete dieser Ausdruck nur ungeschützten Analverkehr zwischen Männern, inzwischen verwendet man ihn generell für ungeschützte Sexualkontakte

  • Barracuda = --> AZF

  • BBBJ = bare back blowjob – Blowjob ohne Kondom (in Deutschland gemäß dem --> ProstSchG verboten)

  • BBFS = bare back full service – Geschlechtsverkehr ohne Kondom (in Deutschland gemäß dem --> ProstSchG verboten)

  • BDSM = bondage & discipline, dominance & submission, sadism & masochism – Bondage & Disziplinierung, Dominanz & Unterwerfung, Sadismus & Masochismus

  • BF = butter face (but 'er face) - Frau, die zwar einen attraktiven Körper hat, aber ein unattraktives Gesicht.

  • BFE = boyfriend experience – Sex wie mit dem Freund. Aus Sicht einer --> ASP wird damit der Kontakt zu guten Kunden beschrieben.

  • Bi = bisexuell

  • BIFI = Billigficker

  • Bitch = englische Bezeichnung für eine läufige Hündin; als Schimpfwort hat der Ausdruck die Bedeutung von "Miststück", "Fllttchen" oder "Schlampe"

  • BJ = blowjob – Blasen

  • Bondage = Fesselspiele

  • BOTTOM = --> P

  • Bukkake (jap. = spritzen) – Gruppensexpraktik, bei der mehrere Männer auf eine Person ejakulieren, zumeist ins Gesicht (facial)

  • Buttplug = Stöpsel, der in den Anus eingeführt wird

  • B2B = body to body – Haut auf Haut


 


C



  • Caning = das Schlagen einer Person mit einem Rohrstock (cane)

  • Cash & Go = abgesprochenes Ritual, bei dem man einer Frau Geld aushändigt und sofort wieder verschwinden darf, ohne eine Gegenleistung erhalten zu haben

  • CBT = cock ball torture – Penis-Eier-Folter

  • CD = crossdresser – Person, die gegengeschlechtliche Kleidung trägt

  • CDL = Clubdienstleisterin – Prostituierte in einem Club

  • CE = Club-Einheit – fiktive Verrechnungseinheit bezogen auf den Geldbetrag, der in einem bestimmten Club üblicherweise für ein bestimmtes Zeitintervall für sexuelle Basis-Dienstleistungen genommen wird

  • CFNM/CMNF = clothed female naked male/clothed male naked female – Rollenspiel, bei dem die Männer (CFNM)/Frauen (CMNF) nackt sind

  • CG = cowgirl – Position beim Geschlechtsverkehr, bei der die Frau oben sitzt und den Partner in der Regel anschaut

  • Charity-Sex = Sex aus Mitleid

  • CIA = cum in ass – Sperma in den Po

  • CIH = cum in hair – Sperma in die Haare

  • CIM = cum in mouth – Sperma in den Mund, siehe auch --> FT

  • CIP = cum in pussy – Sperma in die Vagina

  • COB = cum on body – Sperma auf den Körper – Körperbesamung

  • COF = cum on face – Sperma auf das Gesicht – Gesichtsbesamung

  • Cougar = Raubkatze – reife Frau um die 40, deren Jagdbeute junge Männer (Cubs) sind

  • CP = cream pie – Sahnetorte – Sperma läuft aus Vagina oder Anus; auch: corporal punishment = Körperstrafe

  • CS, C6 = cybersex – virtueller Sex

  • CT = cock torture – Penis-Folter

  • Cuckold = betrogener Ehemann – Dreier-Rollenspiel zwecks Demütigung des Beziehungspartners

  • Cum = englische Bezeichnung für "Wichse" (Sperma)

  • Cumshot = Fotos oder Filmszenen, bei denen die Ejakulation des Mannes auf den Körper seines Sexualpartners gezeigt wird

  • Cunt = englische Bezeichnung für "Möse"


 


D



  • Darkroom = abgedunkelter Raum, in dem man anonyme Sexkontakte haben kann

  • DATO = dining at the o - --> Analingus

  • DATY = dining at the y - Cunnilingus

  • DDP = double digit penetration - Penetration in Vagina und Anus

  • DFK = deep french kissing - tiefe, intensive Zungenküsse

  • Dev = devot

  • Direct Service = die Möglichkeit, in einem Club unter Umgehung des Eintrittspreises ohne Umschweife eine der anwesenden Damen zu buchen, oft mit diskretem Einlass

  • Dirty Talking = Verbalerotik

  • DIY = do it yourself – mach es Dir selbst

  • DLS = Dreilochstute – Frau, die in Mund, Vagina und Anus begehbar ist

  • Dom = dominant

  • Doggie style (auch canine, K9) = Hündchensexstellung

  • DP = double penetration – gleichzeitige anale und vaginale Penetration bei einer Frau, auch Sandwich genannt

  • DQ = drag queen – Mann in Frauenkleidern

  • DT = deep throat – tiefe Kehle – Penis wird tief in den Rachen geschoben

  • DWT = Damenwäscheträger


 


E



  • EL = Eierlecken

  • EM = Eiermassage

  • Engl. = englisch = Englisch – die Kunst der Züchtigung

  • ES, E6 = Elektrosex bzw. Elektrostimulation

  • Esc. = Escort-Service

  • Exhib. = exhibitionistisch – zeigefreudig

  • EySH = eyeshot – Sperma-Schuss aufs Auge


 


F



  • FA a/p = Fingeranal aktiv/passiv – Einführung des Fingers in den Anus des Sexualpartners; wird man selber penetriert, spricht man von Fingeranal passiv

  • Facial (face painting) = Gesichtsbesamung --> COF

  • Fake = Fälschung - Ein Fake ist jemand, der in betrügerischer Absicht irreführende Angaben zur eigenen Person macht.

  • Falle schieben = geschicktes Täuschungsmanöver, bei dem die Frau, zumeist mit vorgehaltener Hand, Geschlechtsverkehr vorgaukelt

  • FE = Fußerotik

  • FemDom = female domination – weibliche Dominanz

  • Fisting = das Einführen der ganzen Hand oder Faust in die Scheide oder den After des Sexualpartners

  • FK = french kiss – Zungenkuss

  • FKK = Freikörperkultur – völlige Nacktheit

  • FJ = footjob – sexuelle Befriedigung durch das Reiben der Füße und Zehen am Penis

  • Flag. = Flagellation (von flagellum, lat. = Geißel) – kunstvoll jemanden extrem züchtigen

  • FM = Französisch mit Kondom

  • FO = Französisch ohne Kondom (in Deutschland gemäß dem --> ProstSchG verboten)

  • FS = face sitting – die Frau sitzt auf dem Gesicht des Sex-Partners

  • FZ = Französisch – Oralverkehr (Fellatio)

  • Freier = Jargonbezeichnung für Kunden von Prostituierten

  • FT = Französisch total – Blasen ohne Kondom mit Schlucken bzw. oraler Aufnahme des Spermas (in Deutschland gemäß dem --> ProstSchG verboten), siehe auch --> CIM


 


G



  • Gay = schwul

  • GB = gangbang – Rudelbumsen – Gruppensex, meist mit starkem Männerüberschuss

  • GFE, GF6 = girlfriend experience, girlfriend sex – Sex wie mit der Freundin

  • GILF = granny I’d like to fuck – Oma, die ich gerne ficken würde – gemeint sind heiße ältere Damen ab 50

  • Girly = mädchenhaft – junge Frauen, die - auch wenn sie erwachsen sind - recht mädchenhaft wirken und ggfs. dementsprechend --> Lolita-Sex verkaufen

  • GK = gesetzeskonform – Benutzen des Kondoms gemäß den Vorgaben des Prostituiertenschutzgesetzes

  • GND = girl next door – Frau von nebenan

  • GP = G-Punkt

  • GR = greek = Griechisch – Analverkehr

  • GSM = G-spot massage  – G-Punkt-Massage

  • GV = Geschlechtsverkehr. Die englische Bezeichnung lautet "sexual intercourse" oder "coitus".


 


H



  • HE (english: HJ = hand job) = Handentspannung – Abspritzen durch Abwichsen mit der Hand

  • HH = Happy-Hour –Zeitintervall, in dem etwas günstiger angeboten wird als üblich

  • HME = honeymoon experience - wie in der Hochzeitsnacht

  • Hooker = englische Bezeichnung für "Nutte"

  • Horny = englische Bezeichnung für "geil"

  • Humiliation = Erniedrigung - psychologische Technik, um jemanden erotisch zu dominieren und zu stimulieren, ggfs. auch in sexueller Abhängigkeit zu halten, etwa durch verbale und körperliche Erniedrigung, Anspucken, Zurschaustellung, Verspottung, Demütigung und Herabwürdigung der Persönlichkeit des Anderen

  • HWG = häufig wechselnde Geschlechtspartner


 


I



  • IF = Illusions-Faktor – Ausmaß der subjektiv wahrgenommenen Authentizität sexueller Lust oder Neigungen, ggfs. auch der Persönlichkeit oder der Sympathie, die man von einer Prostituierten gezeigt bekommt

  • Incall = Kundenbesuch in den Räumlichkeiten einer Hure

  • IS = Intim-Schmuck

  • IT = italian = Italienisch – 1) Achselhöhlenfick 2) Verkehr zwischen den Pobacken ohne anale Penetration

  • It-Girl = junge, selbstbezogene Frau, die durch ständige Medienpräsenz auffällt und "das gewisse Etwas" im Sinne von Sex-Appeal und Charisma zu besitzen scheint


 


K



  • KB = Körperbesamung

  • KFI = keine finanziellen Interessen

  • KG = Körbchengröße; auch Keuschheitsgürtel

  • Kitty = Vagina

  • KV = Kaviar – Spiele mit Exkrementen


 


L



  • Lapdance = aufreizender Tanz einer spärlich bekleideten oder nackten Nightclub-Tänzerin auf dem Schoß eines Kunden

  • Lifestyle = Lebensführung – einen schicken, extravaganten und mondänen Lebenswandel zu pflegen werten zahlreiche junge Frauen als einen gelungenen Lebensentwurf, insbesondere wenn sie sich als --> Bitch, --> It-Girl, --> Money Domina oder Hure begreifen; da solche Frauen auch eine faszinierende Ausstrahlung auf eine große Zahl von Männern haben und dementsprechend einen hohen "Marktwert" erreichen können, pflegen viele Frauen das Image einer Lifestyle-Persönlichkeit

  • LKS = Liebes-Kasper-Syndrom – zumeist illusionärer Glaube eines --> Freiers, eine Liebesbeziehung mit einer Prostituierten etablieren zu können

  • Lolita = frühreife Teenagerin in dem gleichnamigen Roman von Vladimir Nabokov, in dem erzählt wird, wie ein 50-jähriger Mann diesem Mädchen sexuell verfällt; Huren, die Lolita-Sex verkaufen, greifen dieses Motiv auf


 


M



  • MA = mit Aufnahme (in Deutschland gemäß dem --> ProstSchG verboten)

  • MFF = male female female – ein Mann, zwei Frauen

  • MFI = mit finanziellen Interessen

  • MILF = mom I´d like to fuck – Mutter, die ich gerne ficken würde – gemeint sind heiße Frauen ab etwa 30

  • Missionarsstellung = die am häufigsten ausgeübte Kopulationsstellung, bei der ein Partner auf dem Rücken liegt und vom Anderen penetriert wird

  • Money Domina = Geldherrin – Person, die sich als angebliche Domina oder Männer ausbeutende --> Bitch mit entsprechendem Lifestyle vorwiegend virtuell über das Internet präsentiert und von entsprechend geneigten Männern - sogenannten Geldsklaven, Zahldeppen oder --> Paypigs - Tributzahlungen ohne Gegenleistung einheimst. Money Dominas sind nicht selten ein --> Fake.


 


N



  • Naturfranzösisch/Naturservice = --> FO

  • NS = Natursekt – Spiele mit Urin


 


O



  • O = devote Frau

  • OFI = ohne finanzielle Interessen

  • ONS = one night stand – Sexerlebnis ohne Wiederholung

  • OTC = oral to completion – Fellatio bis zum Orgasmus

  • OTK = over the knee – übers Knie legen

  • Outcall = Haus- oder Hotelbesuch einer Hure

  • OV = Oralverkehr

  • OW = Oberweite

  • ÖM = Ölmassage


 


P



  • P = passiv – in der rezeptiven, geführten oder dominierten Rolle; im --> BDSM-Jargon synonym mit dem BOTTOM

  • PA = public action – öffentlicher Sex

  • Paypig = Zahlschwein – Geldsklave einer --> Money Domina. Paypigs sind Männer, die angeblich einen erotischen Kick empfinden, wenn sie von einer Frau finanziell ausgebeutet werden; oft erhoffen sie sich aber in erster Linie, durch Zahlung von Tributleistungen ihre Money Domina als emotionale Bezugsperson gewinnen zu können. In letzterem Fall sind sie genau genommen ein --> Fake. Ist die Money Domina ebenfalls eine Fakerin, entsteht eine Fake-Fake-Konstellation, bei der beide einander an der Nase herumzuführen versuchen.

  • PC = Pauschalclub – Club, bei dem mit dem Eintrittspreis alle anfallenden Kosten für den Gast abgegolten sind

  • Petplay = erotisches Rollenspiel, bei dem mindestens ein Partner die Rolle eines Tieres (insbesondere Pferd, Hund, Schwein) spielt

  • PM = Penismassage

  • PP = Poppers – Rauschmittel, das inhaliert wird

  • PPS = Parkplatzsex

  • ProstG = Prostitutionsgesetz, in Kraft getreten am 01.01.2002

  • ProstSchG = Prostituiertenschutzgesetz, in Kraft getreten am 01.07.2017

  • PSE = porn star experience – sehr professionelle Dienstleistung wie mit einem Pornostar

  • PST = pre sex talk – Anbahnungsgespräch mit einer Prostituierten

  • PT = Partytreff; auch Partnertausch

  • PUA = Pickup-Artist – Verführungskünstler, Aufreißer

  • Punter = englische Bezeichnung für "Freier"

  • PW = pussy whipped - jemand, der von einer Frau kontrolliert wird, weil er von ihr Sex bekommt


 


Q



  • Queef = Vaginalfurz

  • Queening = sitzen wie eine Königin auf dem Gesicht eines --> BOTTOM, entweder mit nacktem Schoß oder mit Höschen zwecks spielerisch erzwungenem Oralgenitalsex und einer damit einhergehenden Atemkontrolle. Dem BOTTOM wird dabei auf jeden Fall der Rücken zugewandt. Stark verwandt mit --> FC (face sitting)

  • Quicky/Quickie = sexuelle Aktion, die nur wenige Minuten dauert


 


R



  • RB = Rudelbumsen

  • Rimming = --> AR

  • Rinsing (engl. = Spülung) = Rinsing bezeichnet den Tausch von Bildmaterial wie Selfies oder Videos gegen Luxusgeschenke oder Geld, üblicherweise im Internet über soziale Netzwerke zwischen jungen Frauen und --> SD (Sugar-Daddies)

  • RLD = red light district – Rotlichtviertel

  • RM = Russische Massage – schnelles Abwichsen (oft auch zwischen den Oberschenkeln der Frau) des Penis mit Öl

  • Roman shower = Römische Dusche – Kotzspiele

  • RS = Rollenspiele

  • RUS = russian = Russisch – 1) Busensex 2) schneller Sex, siehe auch --> RM

  • RW = Reizwäsche


 


S



  • SB = Selbstbefriedigung

  • SC = Saunaclub oder Swingerclub

  • SD = Sugar-Daddy – älterer Herr, der jungen Frauen (Sugar-Babes) großzügig Geld zusteckt

  • SDL = Sexdienstleister(in)

  • SISSY = Schwesterchen – Jungen, die gern Mädchen wären und Mädchenkleider anlegen. Das weibliche Äquivalent heißt "Tomboy"

  • SM = Sado-Maso

  • Smothering (engl. = ersticken) = Atemkontrollspiele, bei denen etwa durch --> FS (face sitting), --> Queening oder eine eigens angefertigte Kopfkiste (Smotherbox) eine sensorische Deprivation (Herbeiführung eines Mangels an Außenreizen) des --> BOTTOM angestrebt wird

  • Snowball --> Spermakuss

  • Span. = spanish = Spanisch – Tittenfick; in den USA: --> ATM

  • Spanking (engl. = verhauen) = Schlagen im Rahmen erotischer Rollen- und Erziehungsspiele insbesondere auf das nackte oder bekleidete Gesäß, sowohl mit der Hand als auch mit Gegenständen

  • Spermakuss = das Zurückküssen des oral aufgenommenen Spermas an den Spender oder das Weiterküssen dieses Spermas an eine dritte Person

  • Spitting = Spucken – erotisches Rollenspiel, meist im Rahmen von --> Humiliation, bei dem der --> BOTTOM mit Speichel oder anderen Substanzen angespuckt bzw. ihm in den Mund gespuckt wird

  • SPZK = Spermazungenküsse

  • Squirting = Spritzen – weibliche Ejakulation

  • SS = Straßenstrich

  • SSC = safe, sane and consensual – Konzept aus der --> BDSM-Szene: sicher, bei klarem Verstand und einvernehmlich

  • ST = squirting – Ejakulation bei Frauen

  • STD = sexually transmitted disease – sexuell übertragbare Krankheit

  • Stealthing (engl. = heimlich tun) = heimliches Abstreifen des Kondoms bzw. absichtliches Verwenden eines beschädigten Kondoms beim Sexualkontakt ohne Zustimmung des Sexualpartners; Stealthing kommt einer Schändung, Vergewaltigung oder Körperverletzung gleich und ist somit ein potenzieller Straftatbestand

  • STINO = stinknormal – Person mit ganz normalen sexuellen Neigungen

  • Strap-on = Umschnalldildo

  • Stunner = etwas Überwältigendes; bei Personen: Prachtexemplar; der Ausdruck kann sich sowohl auf Männer ("toller Hecht") als auch auf Frauen ("heißer Feger") beziehen

  • SUB = submissive – unterwürfige Person in Rollenspielen


 


T



  • TB = Tittenbesamung

  • Tbl. = tabulos

  • T&D = tease and denial – Reizen und Verweigern als Rollenspiel

  • TF = Tittenfick

  • Toil.Sex = Toiletten-Sex – Oberbegriff für --> KV und --> NS

  • TOP = --> A

  • Toyboy = Spielzeugjunge – jüngere Liebhaber von reiferen Frauen

  • TPE = total power exchange – totale Machtübergabe an den sexuellen Partner

  • TR = teilrasiert

  • Trampling = barfuß, bestrumpft oder mit Schuhen auf dem Körper eines --> SUB trampeln, gehen, hüpfen oder auch treten

  • TS = transsexuell

  • TV = Transvestit – Person, die gegengeschlechtliche Bekleidung trägt

  • T6 = Telefonsex


 


V



  • VA = Vanilla – Blümchensex

  • VE = Verbalerotik

  • VO = Voyeur, Voyeurismus

  • Vomit = sich erbrechen – Kotzspiele


 


W



  • WG = working girl = Prostituierte, Clubdienstleisterin

  • WS = water sports = Wassersport – Urinspiele

  • WX = Wixen bzw. Wichsen


 


Z



  • ZA = Zungenanal

  • ZK = Zungenkuss

  • ZE = Zwangsentsamung – erzwungene, restlose Entsamung des Mannes unter rektaler Reizung der Prostata


 


Teil 1: Terminologie


Teil 2: Vorbereitung/Preissystem


Teil 3: Vor dem Club


Teil 4: Im Club angekommen


Teil 5: Der Aufenthalt im Club


Teil 6: Das Wesentliche - das Zimmer


Teil 7: Abschied